Hätzlich Willkumme auf dem Blog mit „H“!

Bei der Recherche und auf der Suche nach neuen Artikelthemen wurde mir irgendwann klar, dass das alles nicht das ist, was ich will. Dass Artikel über tolle Restaurants und Bars, Parks und Geheimtipps  nicht das aussagen, was ich möchte. Ich finde Tipps verschiedener Restaurants oder Artikel über den neuen „Place to be“ toll und genieße es, solche Einblicke zu erhaschen, die man im Alltag oft übersieht. Trotzdem soll es das nicht sein.

Et Hätz vun Kölle

Der Name „HERZauskoeln“ sagt eigentlich schon alles. Ich will zeigen, was es heißt das kölsche Lebensgefühl in sich zu tragen und was das bedeutet. Ich will ausdrücken, warum ich diese Stadt so liebe und was für Gefühle plötzlich da sind, von denen ich bis dahin nicht einmal wusste, dass es sie gibt. Vielleicht will ich auch herausfinden warum das so ist und warum ich mich seit meinem ersten Besuch in Köln wie magisch angezogen fühle. Ich will wissen, wem es genauso geht und wie Ihr eure Liebe zu Köln beschreibt. Warum Ihr hier nicht weg wollt oder warum Ihr jetzt hier seid.

Et kölsche Jeföhl

Wenn ich an Köln denke schießen mir so unglaublich viele Gedanken in den Kopf und trotzdem muss ich genau überlegen, wenn ich diese zu Papier bringen will. Mit jedem Satz habe ich das Gefühl, Köln und den damit verbundenen Gefühlen nicht gerecht werden zu können. Mit jedem Satz verschwimmen die Worte und ich stehe plötzlich am Rhein, mit Blick auf den Dom. Es braucht Zeit und Geduld bis die richtigen Worte aufgeschrieben sind. Aber wenn sie dann da sind, gehen sie nie wieder weg und dann sind sie zu kostbar um sie nicht mit euch zu teilen. Mit dem ein oder anderen Kölner, dem es vielleicht genau so geht und der seine Gefühle damit selbst lesen kann. Ich möchte, dass sich jeder Kölner der den Lokalpatriotismus miterfunden hat identifizieren kann und damit alte, vielleicht sogar vergessene Gefühle wieder ans Tageslicht kommen.

Natürlich gibt’s aber auch einfach Texte über alles, was in Köln so los ist. Gerade in der Tagebuch Kategorie finden sich zur Abwechslung immer wieder Texte und Kurzgeschichten, die nicht unbedingt etwas mit Köln zu tun haben. Ich kann mich ja schließlich nicht am laufenden Band in melancholisch-tiefgründige Karnevalskneipenstimmung versetzen, das würde auch meinem Umfeld nicht guttun.

Ein Gruß geht raus an alle kölschen Jecken und an all die, die es noch werden wollen. Ich hoffe, mein Blog inspiriert euch das ein oder andere Mal und wenn nicht, habt Ihr vielleicht wenigstens nochmal eine neue Seite von eurer geliebten Stadt entdeckt.

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